Name des Opioids Hydrocodon
besonders bekannte Bezeichnungen Hydrocodon, Vicodin®, Dicodid®
Infotext Ein hohes antitussives Potential macht Hydrocodon zu einem probaten Mittel bei sehr starkem Reizhusten. Als Analgetikum wird es in einigen Ländern auch verwendet, beispielsweise in Form von Hydrocodon/Paracetamol-Kombinationen, die dort teilweise so geläufig sind, wie die Paracetamol/Codein-Kombinationspräparate hierzulande - Erstere sind natürlich um einiges wirksamer!
Hydrocodon ist ein Abkömmling des Codeins und sogesehen der kleinere Bruder des Oxycodons - die Euphorie dabei soll ebenfalls stark ausgeprägt sein.
Anwendung Hydrocodon als Injektionslösung wird intravenös injiziert
zu beachten  
Vollagonist / Partiellagonist Vollagonist (µ)
therapeutische Potenz 1,5 
Wirkungseintritt oral: 10 - 45min. , i.v.: 20sek - 5min.
HWZ 3,8h 
durchschnittliche Wirkdauer 4-8h
Applikationsformen Tablette, Injektionslösung 
Bioverfügbarkeit
Metaboliten
Dosierung (ohne Toleranz)

Einzeldosen: Oral: 0,05 - 0,1 mg / kg KG. i.v.: 0,04 - 0,08 mg / kg KG
Tagesdosis: Oral: 0,15-0,3 mg / kg KG. i.v.: 0,1 - 0,2mg / kg KG

Wirkmechanismus Hydrocodon unterdrückt, wie andere Antitussiva auch, den Hustenreflex in der medulla Oblongata. Zudem geht es eine agonistische Bindung mit den Opioidrezeptoren ein - vorwiegend µ!
emetisches Potential mittel - hoch 
sedierendes Potential hoch 
besondere mögliche Nebenwirkungen -
besondere mögliche Wechselwirkungen -
gefährlicher Dosisbereich oral: ab 1 - 2mg / kg KG; i.v.: ab 1 - 1,5mg / kg KG (bei Kindern weniger)
Antidote Naloxon (Narcanti®), Naltrexon (Nemexin®), Nalmefen (Revex®)
Summenformel C18H21NO3
IUPAC Name 4,5a-Epoxy-3-methoxy-17-methylmorphinan-6-on 
Struktur  
Gewinnung
rechtlicher Status (Btm / Rp) BtmG Anlage III (verkehrs- und verschreibungsfähig)
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